Foto: Ephra
Ulrich genießt es zu sehen, wie sich Gegenstände verwandeln und plötzlich zu etwas ganz anderem werden. Seine Kunst hat viel mit Überraschung und (Er)Staunen zu tun. Zum Beispiel können Dinge zu etwas anderem werden, wenn man ihre Größe verändert.
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Durch die Reflexion wird der Schatten der Personen im Raum an die Wand geworfen. Doch wegen der drei Spiegel ist kaum nachvollziehbar, welcher Schatten zu welcher Person gehört.
Das Mikrofon lädt dazu ein danach zu greifen. Aber wie? Plötzlich steht ein Schatten am Mikro an der Wand. Jetzt ist Spannung im Raum. Manche Besucher*innen trauen sich tatsächlich ein Lied zu singen. Andere applaudieren. Aber für wen eigentlich? Das Mikrofon verleiht dem Schatten eine Stimme. Es ist sonderbar, wenn der eigene Schatten plötzlich so viel Aufmerksamkeit bekommt.
Ulrich hat es geschafft. Man nimmt sich selbst tatsächlich anders wahr und die Beziehung zum eigenen Schatten hat sich ein wenig verändert.
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Experimentiert mit dem Schatten. Beobachtet gemeinsam wie sich der Schatten verändert. Ist da vielleicht ein Vogel, ein Basketballkorb oder ein Karussell zu sehen? Kannst du etwas ganz anderes darin erkennen? Seid ihr euch immer einig, über das was ihr seht?
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Warum ist dein Schatten manchmal groß und manchmal klein?
Warum können wir Schatten sehen, aber nicht anfassen?
Kannst du deinen Schatten fangen?
Haben Gedanken auch Schatten?